Der erste Vorgänger der heutigen EU wurde 1951 gegründet. EGKS, EWG und Euratom
waren 3 Bündnisse in Europa, die sich um eine Stärkung von innereuropäischer
Wirtschaft, Warenhandel und Atomindustrie kümmerte. Diese drei Organisationen
fusionierten im Jahre 1967 zur Europäischen Gemeinschaft (EG). Zugehörig /
Gründungsmitglieder waren Belgien, die BRD (Westdeutschland), Luxemburg, Frankreich,
Italien und die Niederlande.
1973 fand die erste (Nord-)Erweiterung statt: Dänemark, Irland und das Vereinigte
Königreich traten der EG bei. Die Regierung von Norwegen wollte dies ebenso
tun, jedoch entschied sich die Bevölkerung in einem Volksentscheid gegen einen
Beitritt.
1981 folgte Griechenland, Spanien und Portugal traten 1986 bei. Diese Staaten
im Süden von Europa bewarben sich bereits Jahre vorher um einen Mitgliedschaft,
mangels demokratischer Regierungen wurden diese Gesuche früher jedoch abgelehnt.
1992 entstand die eigentliche Europäische Union, mit der Unterzeichnung des
Maastrichter Vertrags. Er beinhaltete die wesentliche Merkmale der heutigen
EU: die Wirtschafts- und Währungsunion, intensive Zusammenarbeit in der Wirtschafts-
und Außenpolitik, und ein weiteres Zusammenwachsen des Binnenmarktes in Europa.
1995 fand die zweite Norderweiterung statt: Schweden, Finnland und Österreich
gehören nun ebenfalls zur Europäischen Union. Nur die Norweger hatten sich
in einem erneuten Volksbescheid wieder gegen einen Beitritt zur EU entschieden.
2004 – die erste Osterweiterung. Gleich zehn Staaten aus dem Osten von Europa
traten der EU bei: Estland, Lettland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn,
Litauen, Slowenien, außerdem die Inselstaaten Malta und Zypern.
2007 folgten Bulgarien und Rumänien